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Die Chronik von Westuffeln

Die Entwicklung Westuffelns mit historischen Ereignissen.

Quellen:
- Aus der Geschichte des Dorfes Westuffeln, Willi Vesper, 1964, Festschrift zur Tausendjahrfeier
- Caldener Geschichtskalender, 1993, Kultur- und Geschichtsverein Calden e.V.
- Veröffentlichungen der Vereinsgemeinschaft Westuffeln

Die Chronik

  • 400 v. Chr. bis 400 n. Chr.: Gründung der ältesten Siedlungen entlang der Flussläufe; Verdrängung der Chatten aus dem Diemelgebiet
  • 720 Erste Erwähnung von Hessen als "Hassi" in einem päpstlichen Schreiben
  • 850 Im Güterverzeichnis des Klosters Fulda wird das Dorf "Ufelohun" genannt. Es ist unklar, ob West- oder Burguffeln gemeint war.
  • 965 Am 12. April 965 ist in einer Schenkungsurkunde des Kaisers Otto I. die Formulierung "ufloun et altera ufloun" (= Uffeln und das andere Uffeln) enthalten. Gemeint sind Westuffeln und Burguffeln, die als Zubehör zum königlichen Hof Rösebeck an die Kirche des heiligen Mauritius zu Magdeburg verschenkt wurden. Dieses Datum gilt daher als erste gesicherte urkundliche Erwähnung Westuffelns. Die eigentliche Gründung liegt allerdings wesentlich länger zurück. Der Name "Westuffeln" ist aus der ursprünglichen Bezeichnung "Uffelohun" (= auf dem Loh) abgeleitet. Orte mit dem Namensbestandteil "Loh" führen in der Regel ihren Ursprung auf die Zeit der ersten Ortsgründungen um Christi Geburt zurück. Über "Ufloun", "Uflon", "Uflahun" und "Ufflan" wurde dann der Begriff "Uffeln" gebildet.
  • 11. Jh. Rodeperiode des Mittelalters: Mit Axt, Feuer und Pflug wurde Wald zu Ackerland.
  • 12. Jh. Bau des Kirchturmes der Kirche Westuffeln
  • 1124 Erstmalige Erwähnung der Malsburg und der Schartenburg in einer Urkunde, in der dem Erzbischof von Mainz die beiden Burgen zu Lehen aufgetragen werden
  • 13. Jh. Ersterwähnung von "Bromelsen" im Schöneberger Lehensregister
  • 1300 Die "Alte Straße" löst die "Hohe Straße" um 1300 als Hauptverkehrsweg von Kassel nach Warburg ab.
  • 1307 Landgraf Heinrich I. gelangt endgültig in den Besitz von Burg, Amt und Gericht der alten Grafschaft Schartenberg-Meiser. Die Herren von der Malsburg (Erzbischof von Mainz) und der Schartenburg (Landgrafschaft Hessen) stehen sich feindlich gegenüber.
  • 1318 Die Herren von der Malsburg besitzen das Patronat für die Kirche von Westuffeln.
  • 1350 Die von Asien eingeschleppte Pest vernichtet rund ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland.
  • 1365 Gerlach von der Malsburg wird als Pfarrer von Westuffeln genannt.
  • 1376 Bezeichnung von "Linde" als Wüstung
  • 1383 Nach dem Aussterben der Familie von Schartenberg fällt ein Teil ihres Güterbesitzes und der Gerichtsbarkeit an die Herren von der Malsburg. Dazu gehört auch Westuffeln.
  • 1424 Das Erzbistum Mainz belehnt die Herren von der Malsburg mit dem halben Zehnten von Westuffeln, die andere Hälfte steht dem Landgrafen zu.
  • 1455 In einer Urkunde wird der Verlauf der "Alten Mündener Straße", der heutigen Straße nach Grebenstein, beschrieben.
  • 1483 Klage gegen den Rat der Stadt Grebenstein wegen der Erhaltung der "Hohen Warte"
  • 1524 Erste Erwähnung der "Linderwarte"
  • 1528 Nennung von "Siemessen" als Wüstung
  • 1572 Westuffeln hat zu dieser Zeit 107 Haushalte mit rund 480 Einwohnern. Von jedem Haushalt "darin Rauch zur Herdstatt gehalten" ist jährlich ein "Rauchhuhn" an die Herrschaft abzuliefern. Die Rauchhühner werden je zur Hälfte zwischen dem Land Hessen und den Herren von der Malsburg aufgeteilt.
  • 1572 Den Westuffelner Einwohnern gehören zwei Waldstücke: Das Uffelner Loh, in dem ohne Zahlung von Forstgeld Bau- und Brennholz gehauen werden darf, und die Struth, die zwischen der Uffler und der Linder Feldmark bereits vor 1570 aufgeforstet wurde und zur Pferde- und Rindviehhute benutzt wird. Darüber hinaus steht der "gemeinen Dorfschaft seit undenklichen Zeiten" ein unterhalb der "Hogenn Warth" (= hohe Warte, Wartberg) gelegenes Waldstück zu.
  • 1572 Erwähnung einer Steinbrücke in Westuffeln, für die damalige Zeit eine Seltenheit
  • 1605 Der steinerne Hochaltar in der Kirche wird entfernt.
  • 1612 Ein alter Taufstein in der Kirche wird aus Platzgründen entfernt.
  • 1614 "Häßliche Gemälde" und das Mainzer Wappen werden im Zuge der Reformierung aus der Kirche entfernt.
  • 1618 Nach einer Renovierung erhält die Kirche einen hellen, schlichten Charakter.
  • 1622 Der neue Friedhof wird am 2. Januar 1622 eingeweiht. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden die Toten in Westuffeln vor der Kirche beerdigt.
  • 1624 Die Taufschale in der Kirche trägt diese Jahreszahl.
  • 1636 Während des Dreißigjährigen Krieges hat die Westuffelner Bevölkerung große Verluste und Notzeiten zu überstehen. Unter dem 21.07.1636 ist im Kirchenbuch ein Hinweis auf die Kriegszeit vermerkt: Der damalige Pfarrer schrieb, dass er sich während einer Beerdigung "wegen des nahen Kriegslärms entfernen" musste.
  • 1637 Kaiserliche Kroaten stecken Grebenstein in Brand, die Stadt wird nahezu dem Erdboden gleichgemacht.
  • 1639 Im hessischen Mannschaftsregister sind für Westuffeln noch "30 Hausgesessene und 10 verwitwete Personen" verzeichnet. Das bedeutet, dass in Westuffeln nur noch etwa 180 Einwohner lebten. Der Viehbestand wird mit 18 Pferden, 14 Kühen, 29 Schweinen und 2 Ziegen ermittelt.
  • 1648 Ende des 30-jährigen Krieges. Durch den Krieg sind bei Westuffeln 3 Wüstungen entstanden: Heilige Wart (am Wartberg), Catzburg und Linden (nördlich von Westuffeln)
  • 1659 Bau des ältesten bekannten Pfarrhauses (Nr. 39)
  • 1660 Anklage gegen eine katholische Magd aus Westuffeln wegen Zauberei.
  • 1694 Das Predigerhäuschen auf dem Friedhof wird gebaut, Baumeister ist Johannes Holt.
  • 1700 Hermann Otto von der Malsburg stirbt bei einer Saujagd im heute noch so genannten "Hermann-Otto-Grund" des Escheberger Waldes. Ein Keiler hatte ihm eine tödliche Wunde beigebracht. Ein auffälliger Ring ging hierbei verloren und wurde 150 Jahre später von Holzfällern gefunden. Er wird noch heute als Familienerbstück in Escheberg aufbewahrt. Am 17. Juni 1700 wird Hermann Otto von der Malsburg "abends bei Fackeln und vielen Lichtern" beigesetzt. Das Epitaph in der Kirche aus Eichenholzschnitzerei ist Hermann Otto von der Malsburg gewidmet. Es war ursprünglich hinter der Eingangstür der alten Kirche angebracht und man musste den unteren Teil als zweite Tür öffnen, um in die Kirche zu gelangen. Nachdem das Epitaph abgebrochen wurde, blieb es jahrelang unbeachtet in der Pfarrscheune liegen. Erst 1888 wurde es nach einer Renovierung auf Kosten des Kammerherrn Hans von der Malsburg an der heutigen Stelle angebracht.
  • 1705 In einer Karte sind in der Gemarkung Westuffeln zwei Warten eingezeichnet: Die "Hohe Warte" (später "West-Uffelische Warte") auf dem Wartberg und die "Linder Warte" ("Linger Wart") im Norden Richtung "Rixer Busch".
  • 1724 Am 05.08.1724 errichtet Landgraf Carl das erste hessische Postreglement. In den "Kurszetteln" für die Holländische Straße wird auch Westuffeln als Station genannt.
  • 1730 In einer Karte ist die Grebensteiner Landwehr mit 5 Warten eingetragen.
  • 1737 Die "Alte Straße" wird für die Gemarkung Westuffeln als "Höhweg oder Heuweg von Meimbressen nach Westuffeln" genannt.
  • 1739 Die Besoldung des Westuffelner Posthalters wird von 200 auf 230 Taler heraufgesetzt.
  • 1758 Der Schafhirte Christoffel Finis - ein Vorfahre der heute noch in Westuffeln lebenden Familien Finis - stirbt am 31.10.1758. Der damalige Pfarrer vermerkte bei dem Beerdigungseintrag: "Die Leichenpredigt wurde abgebrochen wegen Einmarsches und Einquartierung französischer Truppen."
  • 1759 Ab 1759 leidet die Bevölkerung und die Gemeinde Westuffeln unter der Einquartierung verschiedener Truppen während des 7-jährigen Krieges. Zeitweise befinden sich mehr fremde Soldaten als Einwohner im Ort. Zu Kampfhandlungen kommt es in Westuffeln jedoch nicht.
  • 1762 Schlacht bei Wilhelmsthal während des 7-jährigen Krieges. In Westuffeln wird ein Schäfer erschossen, als er sich gegen die Plünderung seines Hauses zur Wehr setzen will.
  • 1768 Das Malsburg-Sieberhausensche Erbbegräbnis mit Kapelle an der Kirche wird abgebrochen und die Kirchenmauern dabei so beschädigt, dass sie mit Strebepfeilern verfestigt werden müssen. Die zwei Strebepfeiler am Turm sind heute noch vorhanden.
  • 1776 Beginn des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges. Infolge eines Hilfeleistungs-vertrages muss Hessen 12.000 Soldaten an England abstellen. Das Grenadier-Regiment von Oberst Rall wird zunächst in Grebenstein in Garnison gelegt. 30 Soldaten aus Westuffeln werden mit dem Regiment nach Amerika verschifft.
  • 1777 Nur langsam erholte sich Westuffeln von den Folgen des Dreißigjährigen Krieges; 419 Menschen wohnen in 95 Wohngebäuden. Die "Wartebergsmühle" und die Mühle im Dorf sind wegen des geringen Wasserzuflusses der Nebelbeeke nicht in der Lage, den Mehlbedarf des Ortes zu decken. Die Einwohner dürfen daher auch auswärts mahlen lassen, ein fremder Müller darf aber kein Getreide in Westuffeln abholen.
  • 1786 Letzte Hexenverbrennung in Deutschland
  • 1787 Die Herren von der Malsburg verzichten auf ihren Anteil an der Westuffelner Gerichtsbarkeit.
  • 1792 Der Kirchturm erhält die heutige Turmhaube als Abschluss. Die Jahreszahl ist an der Wetterfahne und der darunter befindlichen Kugel festgehalten.
  • 1793 Sympathiekundgebungen in Westuffeln für die Französische Revolution.
  • 1794 Die Holländische Straße wird in der Nachfolge der "Hohen Straße" und der "Alten Straße", die von Kassel über Heckershausen, Weimar, Meimbressen, Westuffeln und Obermeiser führten, ausgebaut. Die neue Straßenführung Obervellmar - Calden - Westuffeln hat bis heute Bestand.
  • 1794 Westuffeln ist Poststation und Vorspannwerk. Die Orgel der Kirche wird von Orgelbauer Euler aus Hofgeismar für 300 Taler gebaut.
  • 1800 Nach einer handschriftlichen Nachricht wird in Westuffeln neben der gewöhnlichen Kirmes auch eine "Sandkirmes" gefeiert.
  • 1803 Ein neues Schulgebäude wird am Kirchplatz gebaut.
  • 1812 Napoleon lässt die Holländische Straße vor seinem Russlandfeldzug ausbauen. Im Obergeschoss der neuen Schule wird ein Lazarett eingerichtet.
  • 1814 Nach dem gescheiterten Russlandfeldzug Napoleons folgt der Befreiungskrieg gegen die französische Besatzung. Ein "Ehren-Denckmal" in der Kirche erinnert dabei an die 25 "Kurhessischen Vaterlands-Vertheidiger"aus Westuffeln.
  • 1821 Unter Kurfürst Wilhelm II. wird die Landesverwaltung neu geordnet und der Kreis Hofgeismar, zu dem auch Westuffeln gehört, gebildet.
  • 1832 Ein Gesetz regelt die Möglichkeit zur Ablösung der alten Abgabepflichten aus dem Mittelalter. In Westuffeln sind diese denn auch bis Mitte 1833 abgelöst.
  • 1844 Der Posthof Westuffeln (Gutshof Berndt) dient zum Wechsel der Pferde auf dem Weg von Kassel nach Ossendorf und zurück.
  • 1846 Das Schulhaus am Kirchplatz wird erweitert.
  • 1848 Bis 1848 holt auch die Stadt Hofgeismar ihre Post in Westuffelns Poststation ab.
  • 1854 Das Gut Laar gehört bis 1854 kirchlich zur Gemeinde Westuffeln, erst danach zu Zierenberg.
  • 1856 Die Konfirmation in Westuffeln findet erstmals am "Weißen Sonntag" statt. Früher wurde zu Ostern, Pfingsten und Weihnachten konfirmiert.
  • 1858 Westuffeln hat 680 Einwohner in 103 Häusern. Durch die schwierige Wirtschaftslage setzt auch in Westuffeln eine große Auswanderungswelle - insbesondere nach Amerika - ein. Auch die Landflucht in die entstehenden Großstädte lässt die Bevölkerungszahl in Westuffeln sinken. Gemeindeeigene Gebäude sind das Schulhaus, das Hirtenhaus, das Spritzenhaus und das Leiterhaus.
  • 1870 Am 02.02.1870 werden erstmals Statuten über die "Gemeindenutzungs-Gerechtsamen" in Westuffeln errichtet, diese sind Vorläufer der heutigen Satzung der Waldinteressentenschaft.
  • 1871 Aus dem deutsch/französischen Krieg 1870/71 kehren 18 junge Männer aus Westuffeln gesund zurück. Aus Dankbarkeit über die glückliche Heimkehr wird der Friedenshügel angelegt, eine Friedenseiche und für jeden heimgekehrten Soldaten eine Linde im Halbkreis darum gepflanzt.
  • 1871 Umwandlung des "Armenkorngeldes" der Renterei in Zierenberg von einer Naturalgabe in eine Geldrente. Das Armengeld wird jährlich im Januar erhoben und von Kirchenvorstand und Bürgermeister verteilt.
  • 1872 Einweihung des erweiterten Friedhofgeländes
  • 1879 Gründung des Chores Westuffeln als reiner Männerchor
  • 1880 Zahlreiche Risse in den Kirchenmauern machen einen Abriss der alten Kirche und einen Neubau notwendig, wobei der aus Kalksteinen gemauerte Wehrturm aus frühromanischer Zeit erhalten blieb. Die Baukosten trug die Gemeinde allein, die bunten Kirchenfenster konnten durch Spenden von Gemeindegliedern finanziert werden.
  • 1883 Am 18.03.1883 wird das neue Kirchenschiff eingeweiht.
  • 1886 Das Haus Nr. 1 ¾ wird als zweites Schulhaus von der Gemeinde angekauft und eingerichtet.
  • 1887 In Westuffeln wird eine Verkoppelung (Separation) durchgeführt, wobei die durch Erbteilung zersplitterten Grundstücke zusammengelegt, Feldwege und Drainage angelegt werden. Angeregt wurde die Verkoppelung durch den Gutsbesitzer Gustav Berndt, Johannes Hold II, August Heinemann und Bürgermeister Moritz Kraft. Bei der Ausführung wirkten dann auch Moritz Zuschlag, Joh. George Engelbrecht, August Berndt, Moritz Düster, August Germeroth, George Christoph Krieger, Konrad Leimbach und Friedrich Bornemann mit. Insgesamt wurden 813 ha Ackerland, 117 ha Wiese und 13 ha Unland in das Umlegungsverfahren einbezogen. Durch unvermeidliche Ungerechtigkeiten hat die Verkoppelung zu einiger Erbitterung geführt. Nach einiger Zeit überzeugten jedoch die Vorteile der Verkoppelung auch die kritischen Dorfbewohner.
  • 1887 Letztmalige Feier eines Schützenfestes in der Struth als Stiftungsfest eines alten Vereins am 3. Pfingsttag
  • 1888 Das Epitaph wird auf Kosten des Kammerherrn Hans von der Malsburg wieder in der Kirche aufgestellt.
  • 1890 Erster Rezess zur Regelung der Bezugsrechte der Gemeindenutzen in Westuffeln. Der gemeinschaftliche Grundbesitz besteht seither aus 113 Anteilen und wurde vom Eigentum der politischen Gemeinde getrennt.
  • 1892 Erstmalige Feier des Heiligabends am 24. Dezember mit einem Lichtergottesdienst und einem Weihnachtsbaum in der Kirche.
  • 1893 Am 30. Oktober 1893 beginnt ein Dampfpflug aus Göttingen, das bis dahin wüst liegende Triesch mit etwa 240 Morgen umzupflügen. Die Gemeinde verpachtet das neue Ackerland in kleinen Stücken vor allem an die Besitzer kleinerer Landflächen im Ort. Ein Teil der Huteflächen wird aufgeforstet und bildet mit einem kleinen Teil des Struthwaldes den Waldbesitz der politischen Gemeinde. Der übrige Waldbestand von 193 ha am Wartberg, in der Struth, an der Linder Warte, im Loh und der größere Teil des Struthwaldes verbleibt wie seit Jahrhunderten im Eigentum der 113 Waldinteressenten.
  • 1893 Erster Anerkennungstermin für die Planeinweisungen nach erfolgter Verkoppelung (Zusammenlegung) der Gemarkung Westuffeln.
  • 1898 Die neue Straße von Westuffeln nach Friedrichsthal wird fertiggestellt.
  • 1901 Die erste Dreschmaschine kommt nach Westuffeln und wird von Familie Finis betrieben.
  • 1904 Ein schweres Unwetter richtete am 17. Juni 1904 erhebliche Schäden in und um Westuffeln an. Die Hälfte des Kirchendaches und der Turmbedeckung wurden weggerissen, die Orgel musste durch große Planen geschützt werden.
  • 1904 Ein Großbrand vernichtet im Unterdorf mehrere Häuser, unter anderem auch die Gaststätte "Zur Erpe", die bis dahin unmittelbar an der Straße gestanden hat.
  • 1909 Die Wasserleitung mit einer zentralen Wasserversorgungsstation vor dem Hagen wird gebaut und löst die bisherige Versorgung aus Brunnen ab.
  • 1909 Der Turnverein Westuffeln und der Posaunenchor Westuffeln werden gegründet.
  • 1911 Ein durch spielende Kinder verursachtes Feuer vernichtet erneut die Wirtschaftsgebäude der Gaststätte "Zur Erpe" - nur 7 Jahre nach dem ersten Großbrand.
  • 1918 Der 1. Weltkrieg ist zu Ende. Aus Westuffeln sind 15 Soldaten gefallen, vermisst oder durch Kriegsfolgen verstorben.
  • 1922 Der elektrische Strom hält mit dem Anschluss an das Überlandwerk Einzug in Westuffeln.
  • 1922 Im September findet das erste Spielfest auf dem Schachter Triesch statt.
  • 1922 Einweihung des Ehrenmals für die Opfer des 1. Weltkrieges auf dem Friedhof
  • 1923 Während der Inflationszeit wird im Kreisgebiet "Notgeld" eingeführt. Die Scheine im Wert von 100.000,--, 500.000,-- und 1.000.000,-- Mark zeigen die Stadtbilder von Grebenstein, Hofgeismar und Immenhausen. Die Inflation treibt auch in Westuffeln seltsame Blüten: eine Schachtel Streichhölzer kostet 60 Milliarden Mark, ein Hühnerei 200 Milliarden Mark und ein Zentner Weizen 10 Billionen Mark.
  • 1924 In der heutigen Grebensteiner Straße wird ein alter Lehmbau abgerissen, der in früherer Zeit ein Brauhaus war.
  • 1925 Der KK Schützenverein Westuffeln wird gegründet.
  • 1925 Einrichtung der Kraftpostverbindung Cassel-Warburg
  • 1926 Bildung des Dreschvereins Westuffeln. Maschinist ist Heinrich Humburg, später folgt sein Sohn Eduard Humburg.
  • 1926 Der erste Traktor, ein 28-PS-Hanomag, der mit Petroleum betrieben wurde, kommt nach Westuffeln.
  • 1926 Letzte Ausfahrt der Pferdepost in Kassel am 04.10.1926
  • 1926 In Meimbressen wohnen etwa 80 jüdische Bürger.
  • 1933 Die Machtergreifung Hitlers und der NSDAP verändert auch das dörfliche Leben in Westuffeln nachhaltig. Bei der letzten Reichstagswahl wählen 276 Westuffelner NSDAP, 28 stimmen für KSWR, DVP: 1, SPD: 46, KPD: 15, CSVD: 3, Zentrum: 1, STP: 1. Danach werden alle Parteien außer der NSDAP - so auch der SPD-Ortsverein in Westuffeln - verboten.
  • 1934 Im August wird die "Bekennende Kirche von Kurhessen-Waldeck" gegründet. Pfarrer Hochgrebe und Pfarrer Heldmann zählen zu den Mitgliedern. Nach der Verteilung von Flugblättern in Obermeiser und Westuffeln wird der Pfarrer verwarnt.
  • 1935 Etwa seit 1935 besteht in Westuffeln eine Freiwillige Feuerwehr.
  • 1939 Der 2. Weltkrieg bricht aus.
  • 1940 Am 18.03.1940 verlässt die 3. Kompanie der Krankentransportabteilung 532 aus Berlin mit 162 Soldaten ihren Einquartierungsort Westuffeln.
  • 1943 Nach dem Großangriff auf Kassel am 22.10.1943, bei dem 15-20.000 Menschen sterben, stürzt ein alliiertes Flugzeug am Oppermannsberg ab. 6 Insassen (2 Kanadier, 4 Engländer) kommen ums Leben, der Pilot Kenneth Hurst kann sich mit dem Fallschirm retten, stellt sich 2 Tage später in Laar und kommt in Kriegsgefangenschaft. Die toten Soldaten wurden zunächst auf dem Friedhof Westuffeln beerdigt und 1947 nach Hannover überführt.
  • 1944 Die Glocken der Kirche werden abtransportiert und sollen für die Rüstungsproduktion eingeschmolzen werden.
  • 1945 Ostern 1945 rücken amerikanische Soldaten in Westuffeln ein, der 2. Weltkrieg ist damit in unserem Dorf nach 6 Jahren beendet. Insgesamt ließen 51 Männer aus Westuffeln in oder durch diesen Krieg ihr Leben.
  • 1947 Wiedergründung der Freiwilligen Feuerwehr Westuffeln
  • 1948 Bei einer Flüchtlingszählung werden die Herkunftsländer der als Folge des 2. Weltkriegs in Westuffeln aufgenommenen Flüchtlinge festgehalten. Danach kamen 25 Flüchtlinge aus dem Oder/Neiße-Gebiet, 161 aus dem Sudetenland, 63 aus Ungarn, 5 aus Rumänien, 14 aus Polen und 8 aus dem übrigen Ausland. Zudem werden 15 Evakuierte aus den zerbombten Großstädten gezählt.
  • 1948 Heinrich Grebe und Heinrich Pfläging entdecken auf dem "Glockenfriedhof" in Hamburg eine der abtransportierten Glocken aus Westuffeln. Sie war dem Einschmelzen entgangen und konnte kurze Zeit später wieder an alter Stelle im Kirchturm Westuffeln befestigt werden.
  • 1948 Die VdK-Ortsgruppe Westuffeln wird gegründet.
  • 1949 Wiedergründung des SPD-Ortsvereins
  • 1949 Gründung des Ortsbauernverbands Westuffeln
  • 1950 Grundsteinlegung für die neue Volksschule in Westuffeln. Zu dieser Zeit sind Alexander Vial, Hans Halama und Anneliese Freye Lehrer in Westuffeln, Bürgermeister ist Friedrich Kloppmann. Westuffeln hat 985 Einwohner, darunter 273 Flüchtlinge und 81 Evakuierte.
  • 1951 Einweihung der neuen Schule am Friedenshügel am 21.10.1951
  • 1952 Lehrer Alexander Vial beendet seinen Schuldienst in Westuffeln. Er hat seit 1917 die Schule geleitet und 690 Kinder aus Westuffeln unterrichtet.
  • 1956 Ein Großbrand vernichtet große Teile der Wirtschaftsgebäude des Gutshofes Range (ehemals Posthof Berndt).
  • 1956 Die Feuerwehr Westuffeln erhält ihr erstes Feuerwehrfahrzeug mit Anhänger.
  • 1957 Wiedergründung des KK Schützenvereins Westuffeln, dessen Vereinsleben seit Ausbruch des 2. Weltkriegs 1939 ruhte.
  • 1957 Übergabe des Kirchturmgrundstückes von der politischen an die kirchliche Gemeinde Westuffeln
  • 1959 Der erste Mähdrescher kommt nach Westuffeln.
  • 1961 Am 3. September 1961 werden neue Glocken der Westuffelner Kirche eingeweiht.
  • 1963 Gründung der DRK-Ortsgruppe Westuffeln
  • 1963 Der Kirchenvorplatz wird neu gestaltet: Das alte Spritzenhaus wird abgebrochen, die Gärten beseitigt und das jetzige Pfarrhaus gebaut.
  • 1964 Am 17. Juni 1964 wird das Ehrenmal für die Opfer des 2. Weltkrieges auf dem Friedhof eingeweiht.
  • 1964 Vom 19. bis 28. Juni 1964 findet in Westuffeln die Tausendjahrfeier statt. Dieses wohl größte Fest in der Geschichte Westuffelns findet mit dem historischen Festzug seinen Höhepunkt. Das neue Feuerwehrgerätehaus wird eingeweiht.
  • 1966 Die Schule in Westuffeln wird aufgelöst. Westuffelns Kinder gehen seither in Calden, Grebenstein und Hofgeismar zur Schule.
  • 1966 Einrichtung einer Milchsammelstelle bei Fam. Mische (Nr. 53)
  • 1969 Lehrer i.R. Alexander Vial wird zum ersten (und einzigen) Ehrenbürger der Gemeinde Westuffeln ernannt.
  • 1970 Der Landfrauenverein Westuffeln/Zwergen wird ins Leben gerufen.
  • 1970 Einweihung der Umkleidehalle auf dem Sportplatz
  • 1971 Am 1. Februar 1971 geht die politische Eigenständigkeit der Gemeinde Westuffeln nach über 1.000 Jahren mit dem Zusammenschluss zur Großgemeinde Calden zu Ende.
  • 1972 Gründung des Kinderspielkreises Westuffeln und des Elternvereins
  • 1973 Erster Vereinskarneval des TV Westuffeln
  • 1973 Erneute Wiedergründung des SPD-Ortsvereins
  • 1974 Die Tränke, Wasserzufluss zur zwischenzeitlich stillgelegten Dorfmühle, verschwindet im Zuge der Umgestaltung der Dorfmitte aus dem Ortsbild.
  • 1978 Erweiterung der Mineralwasserabfüllanlage vor der Struth und Wiederinbetriebnahme durch die Wilhelmsthaler Mineralbrunnen GmbH
  • 1979 Die Friedhofshalle wird erweitert.
  • 1980 Gründung der Vereinsgemeinschaft Westuffeln
  • 1981 Einweihung des Schützenhauses Westuffeln
  • 1982 Einweihung des Grillplatzes der Vereinsgemeinschaft vor der Struth
  • 1982 Die Vatertagsgemeinschaft (VTG) Westuffeln wird ins Leben gerufen
  • 1983 Die Kirche wird grundlegend renoviert und erhält eine Fußbodenheizung sowie ein neues Taufbecken. Die Renovierung wird mit einem Fest rund um die Kirche gefeiert.
  • 1987 Gründung des Heimat- und Verkehrsvereins
  • 1991 Mit der Einweihung des evangelischen Kindergartens im alten Schulgebäude wird der bisherige Kinderspielkreis abgelöst
  • 1992 Der Opel-Club Westuffeln wird gegründet
  • 1997 50 Jahre Nachkriegskirmes; neben dem normalen Kirmesablauf wird auch ein großer Festzug durch das Dorf geführt und im Vorfeld eine Kirmeschronik veröffentlicht.
  • 1998 Gründung des TTC Calden-Westuffeln e.V.
  • 1999 August Düster sen. erhält das Bundesverdienstkreuz.
  • 2000 Zum 3. Mal nach 1968 und 1978 ist der Schützenverein Westuffeln Ausrichter des Kreisschützenfestes für den Schützenkreis Hofgeismar. Anlass ist das 75-jährige Vereinsjubiläum. Zu einer Disco mit dem Radiosender FFH kommen über 2.000 Besucher.
  • 2000 Edzard Groß wird 1. Vorsitzender des TV Westuffeln.
  • 2000 Im November beginnen die Bauarbeiten für das neue Feuerwehrgerätehaus vor der Struth.
  • 2001 Der beschädigte Brunnenpavillon am Friedenshügel wird wieder instandgesetzt und im Rahmen eines Dorffestes seiner Bestimmung übergeben. Es ist nun wieder möglich, kostenlos Wasser an dem Brunnen zu zapfen.
  • 2001 Irmgard Düster ist seit 50 Jahren Organistin in der Westuffelner Kirche und wird mit einem Festgottesdienst geehrt.
  • 2001 Lothar Neumann wird 1. Vorsitzender des Schützenvereins Westuffeln.
  • 2001 Karl Predak wird 1. Vorsitzender der Vereinsgemeinschaft Westuffeln.
  • 2001 Wilhelm Kraft aus Westuffeln wird Vorsitzender der Gemeindevertretung der Großgemeinde Calden.
  • 2002 Georg Kraft löst August Düster sen. als Vorsitzenden der Jagdgenossenschaft Westuffeln ab. Düster war über 30 Jahre Jagdvorstand in Westuffeln.
  • 2002 Direktwahl des Bürgermeisters der Gemeinde Calden: Andreas Dinges wird mit 65,67 Prozent der Stimmen wiedergewählt.
  • 2003 Nachdem Bakterien im Trinkwasser der Ortsteile Calden, Meimbressen und Westuffeln nachgewiesen wurden, erlässt der Gemeindevorstand ein Abkochgebot. Nach 48 Stunden wird Entwarnung gegeben.
  • 2003 Christina und Dirk Berndt aus Westuffeln erhalten neben drei anderen Personen die hessische Lebensrettungsmedaille: Sie retteten einem Autofahrer auf der B7 nach einem Unfall das Leben, indem sie ihn aus einem brennenden Auto befreiten.
  • 2003 Am 14. und 15. Juni wird das neue Feuerwehrgerätehaus im Rahmen eines Tages der offenen Tür offiziell übergeben.
  • 2004 Der Gemischte Chor Westuffeln besteht seit 125 Jahren und feiert dieses Jubiläum mit einem großen Konzert in der Turnhalle Westuffeln.
  • 2004 Das Regenüberlaufbecken mit Retentionsbodenfilter an der Grenze zwischen Obermeiser und Westuffeln wird offiziell in Betrieb genommen.
  • 2004 Die Nachwuchsgruppe der Moritzen führt das Theaterstück "Eintritt für Lehrer verboten" in der Turnhalle mit großem Erfolg auf.
  • 2004 Zimmerbrand in einem Haus in der Grebensteiner Straße
  • 2004 Dorffest zum 1.040-jährigen Jubiläum mit Vorstellung der Dorfchronik "et altera ufloun - das andere Uffeln"
  • 2005 Die Feuerwehr Westuffeln sammelt 560 € für die Flutopfer in Südostasien.
  • 2005 Im Rahmen einer Feierstunde erhält das Dorfgemeinschaftshaus in Westuffeln einen neuen Namen: Das ehemalige Schulhaus erhält den Namen des langjährigen Lehrers von Westuffeln Alexander Vial.
  • 2005 Roland Müller wird Vorsitzender der VdK Ortsgruppe Westuffeln.
  • 2005 Westuffeln kommt bei dem Wettbewerb "Dolles Dorf" des Hessischen Fernsehens bis zur 2. Runde, scheitert dann aber knapp.
  • 2005 25-jährige Bestehen der Vereinsgemeinschaft mit einem Fest am Grillplatz in der Struth
  • 2005 Im Neubaugebiet "An der Wange" werden die letzten Straßenbauarbeiten abgeschlossen.
  • 2005 Die Moritzen, Laienspielgruppe des TV Westuffeln, führen in insgesamt 9 Aufführungen das Lustspiel "Napoleon lebt" in der fast immer ausverkauften Turnhalle auf.
  • 2006 Die SPD-Ortsvereine Westuffeln und Obermeiser schließen sich zusammen, Vorsitzender ist Ralf-Hermann Geilert aus Obermeiser.
  • 2006 Die Kirchengemeinde Westuffeln sammelt Geld für den Erhalt der Glockenanlage in der Kirche, die dringend reparaturbedürftig ist. Neben einem Spendenaufruf veranstaltet der Kirchenvorstand eine "Glockenwanderung" durch das Dorf.
  • 2006 Am 18. Januar wird der Geschichtsverein Westuffeln gegründet, 1. Vorsitzender ist Wolfgang Lange.
  • 2006 Wahl von Helmut Germeroth zum Ortsvorsteher
  • 2006 1. Mundart-Abend "Westuffeln up platt" Gemeinsame Veranstaltung des Geschichtsvereins und Heimat- und Verkehrsvereins
  • 2006 Krippenausstellung mit Adventsprogramm in der Ev. Kirche
  • 2007 Steffi Butterweck wird 1. Vorsitzende des Schützenvereins
  • 2007 Sportwoche des TV Westuffeln zum 60-jährigen Bestehen der Sparte Fußball
  • 2007 Sommerfest des Geschichtsvereins Westuffeln am Friedenshügel mit Vorstellung des Buches "Spuren der Vergangenheit"
  • 2007 60. Nachkriegs-Kirmes in Westuffeln mit Kirmesumzug
  • 2007 Der TV Westuffeln beginnt mit den Baumaßnahmen zur Erweiterung des Sportlerheims am Sportplatz "Struthkampfbahn"
  • 2008 Vor 125 Jahren wurde das Kirchenschiff der Kirche Westuffeln gebaut. Das Jubiläum feiert die Kirchengemeinde Westuffeln mit einem dreitägigen Fest.
  • 2009 Zum ersten Mal findet in Westuffeln eine Silberne Konfirmation statt.
  • 2009 Der Posaunenchor Westuffeln wird 100 Jahre alt und feiert dieses Jubiläum mit einem Festgottesdienst und anschließendem bunten Nachmittag rund um die Kirche.
  • 2009 Der TV Westuffeln feiert seinen 100. Geburtstag im Rahmen eines Bildernachmittags in der Turnhalle, einem Kreissportfest auf dem Sportplatz, einem Kommersabend in der Turnhalle und einer Fußballwoche auf dem Sportplatz.
  • 2009 Beim Sommerfest des Kindergartens Westuffeln erhält dieser einen Namen und heißt ab sofort "Evangelische Kindertagesstätte Regenbogenhaus".
  • 2009 Der Förderverein der SG Obermeiser/Westuffeln veranstaltet erstmals eine Beachparty in der Dreschhalle von Obermeiser.
  • 2010 Christian Mische wird Vorsitzender des TV Westuffeln.
  • 2010 Günter Rüddenklau wird Vorstand der Jagdgenossenschaft Westuffeln.
  • 2010 Hans Wagner wird Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins Westuffeln.
  • 2010 Die Genossenschaft "BioWärme Westuffeln" wird gegründet. Ziel ist es, ein Kraftwerk zur Kraft-Wärme-Kopplung sowie ein Nahwärmenetz zu bauen und Westuffeln so zum Bioenergiedorf zu machen. Vorsitzender der Genossenschaft ist Helmut Kampe.
  • 2010 Die Vereinsgemeinschaft Westuffeln feiert ihr 30-jähriges Bestehen mit einem Fest am ehemaligen Wasserlauf der Tränke.
  • 2010 Die Freiwillige Feuerwehr Westuffeln feiert ihr 75-jähriges Bestehen mit einer dreitägigen Festveranstaltung am Feuerwehrgerätehaus.
  • 2010 Pfarrerehepaar Verena und Detlef Küllmer wird nach 15jähriger Tätigkeit in Westuffeln und Obermeiser verabschiedet und Julia Rosendahl als neue Pfarrerin vorgestellt.
  • 2010 In der Kirche stellt der Geschichtsverein Westuffeln am Volkstrauertag sein neues Buch "Erinnern - und nicht vergessen!" vor. Zeitzeugenberichte, Dokumente und viele Ábbildungen aus der Zeit der beiden Weltkriege sind in diesem Buch gesammelt.
  • 2011 In Elbenberg erfolgt die Preisverleihung im Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft". Westuffeln hat in der Kategorie B (Dörfer ohne Dorferneuerungsprogramm) erstmals teilgenommen und auf Anhieb den 1. Platz vor Gieselwerder und Bründersen belegt.
  • 2011 Erstmals wird in der Westuffler Kirche eine Diamantene Konfirmation gefeiert.
  • 2012 Auf dem Triesch wird ein neuer Kalksteinbruch eingerichtet.
  • 2012 Die Gemeindevertretung der Gemeinde Calden tagt im Dorfgemeinschaftshaus in Westuffeln und ernennt August Düster (Goethestraße) zum Ehrenortsvorsteher.
  • 2012 Pfarrer Sven Wollert wird in einem feierlichen Gottesdienst in der Westuffler Kirche von Dekan Heinicke in die Pfarrstelle des Kirchspiels Obermeiser/Westuffeln eingeführt.
  • 2012 Der Heimat und Verkehrsverein Westuffeln feiert sein 25-jähriges Bestehen mit einem Fest auf dem Grillplatz in der Struth.
  • 2012 Die Telekom baut das letzte öffentliche Telefon in Westuffeln in der Telefonzelle am evangelischen Gemeindehaus ab.
  • 2012 Als Sieger des Regionalentscheids 2011 nimmt Westuffeln am Landesentscheid des Dorfwettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" teil und präsentiert sich der Bewertungskommission. Am Ende belegt Westuffeln den 4. Platz.
  • 2012 Das Ehrenmal für die Opfer des 1. Weltkriegs auf dem Friedhof wird auf Initiative von Ortsvorsteher Helmut Germeroth instand gesetzt. Die Fugen werden ausgebessert, das Ehrenmal gesäubert und verfestigt sowie bereits heraus gebrochene Teile ersetzt.
  • 2012 Erich Fröhlich aus Westuffeln wird beim Kreisschützenfest in Oedelsheim zum Kreisschützenkönig proklamiert.
  • 2012 Die Stadtsparkasse Grebenstein schließt nach 82-jähriger Präsenz im Ort zum Jahresende ihre Filiale in der Kasseler Straße in Westuffeln.
  • 2013 Reinhold Hehlgans wird Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins Westuffeln.
  • 2013 Die Fleischerei Finis in Niederlistingen schließt ihren Betrieb und damit auch die Filiale in Westuffeln.
  • 2013 Der Vatertagsclub baut am Wartberg Bänke an dem Punkt auf, von dem aus sieben Kirchtürme zu sehen sind.
  • 2013 Im Rahmen des Erntedankgottesdienstes wird Willi Siebert (Goethestraße), der 40 Jahre in verschiedenen Funktionen für den Friedhof tätig und zuletzt seit 1996 mit der Friedhofsverwaltung betraut war, verabschiedet und Willi Siebert (Kasseler Straße) als sein Nachfolger eingeführt.
  • 2014 Der Schlachtschweineversicherungsverein Westuffeln auf Gegenseitigkeit löst sich mangels Nachfrage auf.
  • 2014 Der Geschichtsverein Westuffeln stellt im Rahmen eines Kinderfestes ein Kinderbuch über die Ortsgeschichte „Der kleine Moritz erzählt“ sowie eine eine Mundart-CD „Watt ick nau vertellen wollte“ mit Westüüfelschen Geschichten upp Platt vor.
  • 2014 Der Lebensmittel-Markt EDEKA Finis in der Grebensteiner Straße feiert das 70-jährige Bestehen des Familienunternehmens.
  • 2014 Die Bürger der Gemeinde Calden wählen Maik Mackewitz zum neuen Bürgermeister. Er löst damit Andreas Dinges ab, der das Amt 18 Jahre innehatte.
  • 2014 Der Schützenverein Westuffeln eröffnet seine neue unterirdische Raumschießanlage, die in vierjähriger Bauzeit als Erweiterung des Schützenhauses am Friedenshügel entstanden ist.
  • 2015 Thorsten Düker wird zum Vorsitzenden des Heimat- und Verkehrsvereins Westuffeln gewählt.
  • 2015 Die Folk-Band "Welkin" spielt in der Westuffelner Kirche ein Jubilläumskonzert anlässlich ihres 10-jährigen Bestehens.
  • 2015 Die Waldinteressentenschaft Westuffeln begeht ihr 125-jähriges Bestehen mit Grenzbegängen in der südlichen und nördlichen Gemarkung und der Einweihung eines Jahresbaumpfades in der Struth.
  • 2015 Die Vereinsgemeinschaft Westuffeln feiert die urkundliche Ersterwähnung Westuffelns vor 1.050 Jahren vom 3. bis 5. Juli 2015. Das Jubiläum wird mit einem Totengedenken auf dem Friedhof, einem Kommersabend in der Turnhalle, einer Ausstellung im Schützenhaus, einem Treffen ehemaliger und heutiger Westuffler, einem Tag der offenen Tür der Westuffler Vereine, einer Party mit Hut, einem ökumenischen Festgottesdienst, der Wiedereinweihung des Friedensdenkmals am Friedenshügels und einem großen Festzug durch den Ort mit 30 Gruppen und Wagen und rd. 500 Teilnehmern gefeiert.

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